Freitag, 24. März 2017

Mario - Auf freiem Fuß und neuer Youtube-Kanal

Ich hatte ja schon erwähnt, dass TTAs Aussage, Mario sei seit dem 8.3. in Haft, falsch war. Mittlerweile hat er einen neuen Kanal:

Kommentare:

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    1. Prima, Youtube macht meine Arbeit und ich habe Zeit für das neue Radioformat mit Riotburnz ;-)

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    2. Im Ernst: Natürlich sehe ich das Problem, wenn man sich bei Youtube vorbehält, für Folgendes die Monetarisierung zu verbieten

      "Umstrittene oder heikle Themen und Ereignisse (z. B. Krieg, politische Konflikte, Naturkatastrophen und tragische Vorfälle) – auch, wenn keine expliziten Bilder gezeigt werden"

      Damit ist der Willkür auch bei sinnvollen Diskussionen Tür und Tor geöffnet.

      Das ist ähnlich wie die Anweisung an Ämter, auf Reichsbürgergeschwurbel nicht mehr einzugehen. Da werden auch oft andere nur "unbequeme" Fragesteller wohl mit dran glauben müssen. Denn es ist klar, dass die Quote an Arschlöchern und Vollidioten in Ämtern nicht niedriger ist, als im Rest der Bevölkerung. Das wird auch missbraucht werden...

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    3. Ist gerade frisch bei mir im Postfach gelandet, kannst gleich unterzeichen: https://www.civilpetition.de/kampagne/stoppt-die-digitale-zensur/startseite/aktion/157968Z12974

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    4. Nö. Die Leute verdienen es nicht besser. Jetzt wird halt zensiert!

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    5. Es könnte auch Deine eigene Präsenz in sozialen Netzwerken betreffen. Aber das muss ja jeder für sich selber entscheiden ob er einen nützlichen Idioten aus sich machen lassen will.

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    6. Fürstbischof Knut-Hubert25. März 2017 um 01:42

      Mir missfällt, dass in der Begründung der Petition polemisierend mit nicht belegten Behauptungen argumentiert wird, hart an der Grenze zur Verschwörungstheorie. Das ist für mich schon mal ein Ausschlusskriterium. Meine Unterstützung ist auf diese Weise nicht zu erringen.

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    7. Dreister Satz aus der Petition:

      Wirklich rechtswidrige und verfassungsfeindliche Inhalte, die etwa zur Gewalt aufrufen, sind in den sozialen Netzwerken tatsächlich Randphänomene.

      Dieses "Randphänomen" ist gerade der Grund, warum das Gesetz (das ich nicht unbedingt befürworte), eingebracht wird. Staatsanwaltschaften werden derzeit überlastet mit Strafanzeigen wegen entsprechenden Äußerungen z.B. auf facebook. Der amerikanische Konzern reagiert kaum auf Löschungsanfragen, bei VK gehört es zum Geschäftsmodell, nationalsozialistisches Gedankengut unter Schutz zustellen.
      Der Dreck in den 'sozialen Netzwerken' radikalisiert unsere Gesellschaft - wenigstens den prekären Teil davon. Gruppierungen wie die 'Reichsbürger' (und wohl auch die AfD) wären ohne facebook-Hetze wohl kaum denkbar.

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    8. Mich stört auch:

      "Dem Minister geht es mit seinem "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" darum, ein Klima aus Angst und Verfolgung zu erzeugen, um regierungskritische Meinungen zum Schweigen zu bringen."

      Das stimmt einfach nicht!

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    9. Fürstbischof Knut-Hubert25. März 2017 um 16:39

      Dieser Satz gehörte zu den unbelegten Behauptungen, die mir gegen den Strich gingen.

      Die nächste Ebene der Dreistigkeit besteht übrigens darin, dass unter diesen ganzen fröhlich aus den Fingern gesogenen Bedrohungsszenarien auch noch Quelle: Die Zeit steht. Der Link führt in der Tat zu einem zum Thema gehörigen Artikel der Zeit. Nur finden sich dort mitnichten diese drastischen, unbelegten Formulierungen und Behauptungen. Es handelt sich um einen nackten Etikettenschwindel.

      Ich fühle mich unangenehm an das Vorgehen gewisser Zeitgenossen erinnert, die ein "Grundgesetz" zwangsweise mit dem Vorhandensein einer Besatzungsherrschaft in Verbindung bringen wollen und dafür mit penetranter Beharrlichkeit auf eine angebliche Bestimmung der Haager Landkriegsordnung verweisen ... obwohl dort nichts dergleichen steht. Das Spielchen, windige Behauptungen durch einen unzutreffenden Verweis auf eine reputable Quelle glaubhaft erscheinen zu lassen, in der Hoffnung, dass die Zielgruppe schon nicht selber nachforschen wird, ist mir inzwischen vertraut.

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    10. @ Fürstbischof Knut-Hubert

      https://netzpolitik.org/2017/analyse-so-gefaehrlich-ist-das-neue-hate-speech-gesetz-fuer-die-meinungsfreiheit

      In Bezug zu Facebook käme hinzu dass sich Facebook bereits gegen seine Nutzer verschworen hat, spätestens seit Änderung der Nutzungsbedingungen könnte das jedem klar sein der sich damit befasst. Wenn man bedenkt wie die Rädchen ineinandergreifen, könnte man sich vielleicht auch einmal fragen ob die Befindlichkeit, dass einem die Ausformulierung der Petition missfällt, ein Hindernisgrund ist sie zu unterzeichen. Sie hindert einen auch nicht daran, eigene weiterfürhrende Recherchen zu betreiben bevor es zu spät ist.

      Nützliche Idioten sind nicht zwangsläufig die erbittertsten Feinde der Meinungsfreiheit, es kann auch sein dass sie nur nach einer Rechtfertigung suchen ihre Beschneidung hinzunehmen.

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    11. Fürstbischof Knut-Hubert25. März 2017 um 17:32

      Der Netzpolitik-Artikel steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Urheber der Petition haben sich entschieden, ihr Anliegen mit Lügen und unbelegten Behauptungen unter die Leute zu bringen. Dann stelle ich mir die Frage: Wenn ein Anliegen wirklich so nobel ist, warum ist es dann nötig, es auf diese Weise zu präsentieren?

      Das ist keine Frage der Befindlichkeit (wobei in diesem Begiff für mich immer etwas von "übertriebener Empfindlichkeit" mitschwingt). Ich weigere mich einfach, eine Petition zu unterstützen, deren Urheber mit solchen Mitteln operieren. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel.

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    12. @MFS
      Am Ende bleibt mein kleiner Blog als letzter Hort der Meinungsfreiheit ;-)

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    13. @ Fürstbischof Knut-Hubert Der Netzpolitik-Artikel steht auf einem ganz anderen Blatt.
      Zwei Bätter für ein und denselben Gegenstand der Kritik, die sich in ihrer Argumentation und ihrem Fazit überscheiden.

      Die Urheber der Petition haben sich entschieden, ihr Anliegen mit Lügen und unbelegten Behauptungen unter die Leute zu bringen

      Ich erblicke nur in der bereits zitierten eine unbelegte Behauptung und es muss sich hierbei nicht zwangsläufig um eine Lüge handeln. Diese eine Aussage zu bemängeln finde ich allerdings durchaus berechtigt, da es angemessen gewesen wäre sie entweder zu belegen oder wegzulassen. Dazwischen läge die Möglichkeit Indizien anzuführen und darauf basierend eine Mutmaßung zu äußern.

      Dann stelle ich mir die Frage: Wenn ein Anliegen wirklich so nobel ist, warum ist es dann nötig, es auf diese Weise zu präsentieren?

      Vielleicht weil es als dringend notwendig erachtet wird, die Zeit drängt und das Anliegen eindringlich vermittelt werden sollte. Vielleicht auch um den Petionsempfängern zu signaliseren das etwas durchschaut wurde, wer weiß.

      Ich weigere mich einfach, eine Petition zu unterstützen, deren Urheber mit solchen Mitteln operieren. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel.

      Letzteres sehe ich auch so.
      Wenn keine alternative Petition verfügbar ist die in Gang kommt, könnte man auch zu ergründen versuchen ob an der Behauptung irgendetwas dran sein könnte und je nachdem was man dabei herausfand dann entscheiden ob sie unterzeichnet wird oder nicht.

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    14. @MFS
      Am Ende bleibt mein kleiner Blog als letzter Hort der Meinungsfreiheit ;-)


      Wenn Freie Kommentar Kultur sich auf einen letzten Hort beschränken würde, müssten sich die Menschen überall andernorts im Fluss der Gespräche warm anziehen. Sich entweder auf etwas Unerfreuliches einstellen oder mit dem was sie in Wahrheit denken bedeckt halten.
      https://www.youtube.com/watch?v=pZlOuQpr2dI ;-)

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  2. .... weil das der Nieder rheiner jetzt ja auch so richtig ernst gemeint hat. Weil wir dabei sind: Ein wichtiges Zeichen für Reichsdeppen ist deren mangelndes Gespür für Ironie, ja man könnte sagen, sie sind vollständig humorlos.

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