Sonntag, 19. März 2017

Niederrheiners Abgesang auf Peter Fitzek

Peter Fitzeks "Staat" begann vielversprechend: "Diplomatische" Besuche irgendwo in Südamerika, Staatsgründung in Königsrobe, die aber KEINE Krönung war, - nein nein...

"Königreich Deutschland" vs "Fürstentum Germania" - Quelle: User "Bundespolizei"
Fangen wir anders an: Ich bin in diese Szene eingestiegen kurz nach dem Ende des "Fürstentums Germania" irgendwann Mitte 2009. Das war das Nonplusultra an freigeistigem/reichsdeppischem unfreiwilligem Humor, welches ich knapp verpasst habe. Und ich war auf der Suche nach einem zweiten Germania und hatte gehofft, es in Fitzeks "Königreich Deutschland" gefunden zu haben.

Leider wurde diese Hoffnung schnell enttäuscht: Fitzek kontrollierte den medialen Output des Königreichs mit eiserner Faust! Es gab leider nie die verrückt-anarchischen Livestreams, die es von Germania gab. Auch ging man auf Kritik nicht ein, die Kommunikation gegenüber Skeptikern wurde blockiert. Darum wandte ich mich in den Jahren 2013 und 2014 dem (für mich) interessanteren Projekt "Aufbruch Gold-Rot-Schwarz" zu. Allerdings wurde insbesondere im Anti-Reichsdeppenforum Fitzek in dieser Zeit weiter behandelt, was ich aber nicht verfolgte.

In 2015 gab es bezüglich des KRD wieder Highlights in Form von 2 Spaß-Projekten aus unserem Lager: Die "Frankfurt-Korb-Aktion" und der "Flaggenklau". Beide Aktionen sind meiner Ansicht nach bisher unerreicht! (Eine vielversprechende Spaßaktion mit Mario in 2016, bei der wir uns zunächst erfolgreich als Axel Stolls Templerorden ausgaben, wurde leider nachträglich vereitelt)

Auch die vielfältigen Prozesse gegen Fitzek habe ich nicht verfolgt. Statt dessen hielt ich Ausschau nach neuen Themen. Nun ist das Urteil zu den Bankgeschäften da: Knapp 4 Jahre bekam er, zu ca. 2 Jahren wurde er zuvor wegen der Führerscheingeschichten verurteilt.

Jetzt erfährt man, dass Fitzek in Revision gehen will. Also geht der Zirkus schon wieder für eine Zeit los. Am Endergebnis wird das wohl nichts ändern, so dass er insgesamt vermutlich für ca. 5 Jahre aus dem Verkehr gezogen wird. Bezogen auf die Lebensdauer des Königreichs also praktisch für immer. Wenn er raus kommt, wird keiner mehr das KRD kennen...

Meine abschließende Meinung zu Fitzek

Wichtigtuer, Egomane, Narzisst: Sicher! - Aber solch eine  Charakterisierung ist auch wieder recht belanglos, weil diese auf einen großen Teil unserer Bevölkerung passen würde, welcher nicht auf die Idee käme, einen Staat gründen zu wollen.

Eigentlich setzte Fitzek nur konsequent Prinzipien des "positiven Denkens" (Du kannst alles erreichen, wenn Du daran glaubst), der Esoterik (Du bist ein göttliches Wesen) und des Reichsdeppentums (Gesetze eigenwillig interpretieren) um. Folgender Text hilft beim Verständnis des Falls "Peter Fitzek":

"Die Esoterik bezieht einen Teil ihrer Verführungskraft aus narzisstischen Bedürfnissen: Wer will schon nur ein Lidschlag der Evolution oder ein "Nanopartikel" in einem unbegreiflichen und unendlichen Universum sein, wenn er beispielsweise seine Geburt und sein Schicksal als mit kosmischer Bedeutung aufgeladenes Einzelereignis interpretieren kann? Sorgen um eine prinzipiell nicht vorhersagbare Zukunft rufen nach einer höheren Instanz, die sagt, wo es langgehen soll."
Quelle: Psiram

Und folgender Text erhellt das Ende:

"... mit dem Zugang zur Esoterik [wird] die kritische Distanz als Kontrollinstanz für das eigene Urteilen lahmgelegt ... Wer ohne kritische Prüfung glaubt, folgt dem Glauben überall hin, auch in Abgründe."
Quelle: Jungle World

Und so schließt sich der Kreis zum Fürstentum Germania: Wie der User "Bundespolizei" oben in der Grafik ironisch sagt: "Finde den Unterschied". Und da ist nicht viel an Unterschied: Auch beim schmählich an Allem gescheiterten Fürstentum ging es - schon 4 Jahre zuvor - um die Philosophie des positiven Denkens, um Esoterik und um Reichsdeppentum.

Nachtrag

Nach meinen aktuellen Recherchen (Stand 17.3.2017) wohnen derzeit über 30 Personen auf dem Krankenhausgelände in Wittenberg. Das hat mich sehr überrascht: Ich hatte - nach all den Rückschlägen für das KRD - nur mit einer handvoll Leuten gerechnet. Und es wären noch mehr, wenn wegen der Baufälligkeit nicht ein Aufnahmestopp hätte verhängt werden müssen. Der Strom an Deppen reißt nicht ab...

Melancholischer Linktip:
Offizielle Netzseite des Fürstentums Germania

Kommentare:

  1. Erster!

    Gibt natürlich einen gravierenden Unterschied:
    Germania war eher anarchisch strukturiert, da gab es keine 'charismatischen' Führer: Pallandt - ein alter Sack' Jessie Marsston - eine hippelige Schwuchtel und Jo Conrad - auch damals schon eine Lachnummer. Die hatten keine hlrige Gefolgschaft.
    Das Königreich ist/war anders, da herrscht eine Sektenstruktur mit einem (für Dumme) charismatischen Führer, dessen unbedingter Machtwille die Sache so weit trieb bis er schließlich scheiterte. Seine Persönlichkeit hält auch jetzt den Laden mehr odr weniger zusammen.

    ... und: Dank der Betrügereien des Chefs war (ist?) verhältnismäßig viel Geld vorhanden' das hat die Sache verlängert.

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    1. Ja, einen Fitzek hatte Germania nicht, das stimmt!

      Aber ich spreche Jessie nicht jegliches Charisma ab. Er war halt anders, aber ohne seine Überzeugungsfähigkeit hätte es auch Germania nicht gegeben.

      Jessie war nicht autoritär, das ist richtig. Vor allem hat er sich nach Gründung von Germania nicht mehr drum gekümmert und Jo musste alles ausbaden, obwohl er das Staatskonzept auch nicht verstanden hat. Das war enorm LUSTIG ;-)

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  2. Jessie Marsson... hat man von dem eigentlich je wieder was gehört?

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    1. Der hat sich tatsächlichn seit Jahren aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Mein letzter Stand:
      http://www.freigeistforum.com/forum/index.php?topic=28417.msg1144978#msg1144978

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  3. Fürstbischof Knut-Hubert20. März 2017 um 03:31

    Es gibt meiner Ansicht nach noch einen Unterschied, den man nicht vernachlässigen darf: Fitzek hatte ein Gespür für die Inszenierung seiner Phantasiewelt. Das zeigte sich ja bereits bei der - hüstel - Krönungsfeier. Ja, sie war natürlich lächerliches Laientheater, wild zusammengekleistert aus allerlei Fundstücken und mit kiloweise peinlichem Pathos garniert. Aber er wusste, dass er mit solchem Pappmaché-Pomp seine Zielgruppe beeindrucken kann. Wenn man die ja ebenfalls im bewegten Bild überlieferte Gründungszeremonie des Würstchentums Germania damit vergleicht (eine traurige Zusammenkunft in einem mit Sperrmüll-Möbeln dürftig bestückten, unbeheizten und heruntergekommenen Raum), dann wird klar, dass wir es bei Fitzek vergleichsweise mit einem Großmeister der Selbstinszenierung zu tun haben. Kein Wunder, dass die zuvor nur an ungelenke Proklamationen in schäbigen Hinterzimmern gewöhnte Spinnergemeinschaft darauf ansprang.

    Schön, nach diesem fulminanten Anfang ließ Fitzi nichts vergleichbar üppig Aufgezogenes mehr folgen; aber auch in der Folgezeit verkaufte er sich einfach geschickter als etwa die Germaniten, er schuf für sein Neu-Lummerland und vor allem für seine eigene Person eine Art Markenidentität. Wohlgemerkt: In die Hose ging's trotzdem. All seine schön designten Logos und Webseiten, der unbestreitbare enorme Wiedererkennungswert seiner durchlauchtigsten Gestalt, die Fokussierung auf seine markante Person bewirkten beispielsweise dennoch nicht, dass - wie ja eigentlich erhofft - auch nur eine einzige Gemeinde den Anschluss an das Königreich gesucht hätte.

    Im relativen Vergleich könnte man sagen, dass Fitzek der Hochglanzprospekt war, während das Fürstentum der auf Matritze abgezogene, kaum lesbare, mit einer alten Schreibmaschine getippte Zettel war, den eine obskure Gestalt in der Fußgängerzone verteilt.

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    1. Ja, Fitzek hatte tatsächlich die poliertere Aussendarstellung! Aber in Ansätzen gab es das alles schon beim Fürstentum: Wappen, Flagge, Hymne... das sind für mich nur graduelle Unterschiede...

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    2. Fitzek hat beim KRD einfach viel Wert auf eine schöne Fassade gelegt. Dahinter war es trotzdem eine Ruine. In Germania war man selbst für die schöne Fassade zu faul oder zu doof oder eher wohl beides.

      Ist die Information mit den 30 Bewohnern verlässlich? Wenn ich mir nur die Bilder der letzten VwT anschaue, kommt man niemals auf diese Anzahl an Personen und da sollen ja angeblich auch welche von außerhalb dazu gekommen sein. Oder wurden da die unsichtbaren Freunde/Wesenheiten eines Jeden mitgezählt?

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    3. "Ist die Information mit den 30 Bewohnern verlässlich?"
      Ach Wilki, wenn Du öfter mal auf Facebook wärest... ;-)
      Hab Dir 'ne PN geschickt.

      30 Personen ist eine Information direkt von einem Bewohner des Krankenhauses.

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    4. 30 könnten es schon sein:
      https://www.youtube.com/watch?v=-WuSweiXbwo

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    5. Auf den Bildern der letzten VwT sieht man komischer Weise nur 2 Personen !?!
      http://koenigreichdeutschland.org/de/vision-wird-tat-woche-maerz-2017.html

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    6. Da wir gerade bei internen Informationen sind:
      Im SSL-Forum lese ich, Mario sei im Knast und man wisse sogar, in welchem.

      Das war eine Fehlinformation von TTA. Mario ist nach wie vor auf freiem Fuß.

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  4. Riotburnz hat Dorian zum Mettwoch interviewt (pack ich mal hier rein, ihr habt ja auch schon was zusammen gemacht @NDR): https://www.youtube.com/watch?v=-3LmV3S4Ypw

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    1. Es kommt noch viel besser: Dorian und Imp haben demnächst ein eigenes Radioformat auf moepmoep.xyz

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    2. Echt? Gibt es bestimmt nicht lange. :D Die zwei sind so aufmerksamkeitsgeil, denen reicht es nicht wenn man sie nur hört, die wollen auch gesehen werden^^.

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    3. Abwarten. Viellreicht entdeckt sie ja irgend ein Fernsehsender und sie können die Kunde vom Drachen dann am Millionen Menschen richten!

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  5. Ich schätze Rio sehr, aber sich so zwanghaft im Drachengame etablieren zu wollen...

    https://twitter.com/annahebt/status/843552642764853250

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    1. Was hat der Tweet denn jetzt mit dem Drachengame zu tun?

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  6. Agent Xylakantskij21. März 2017 um 16:21

    Hey NDR!

    Haben wir die Reichsdeppen-Nachhilfeschule schon auf dem Radar?
    http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/reichsbuerger-verfassungsschutz-in-hamburg-warnt-vor-nachhilfeschule-a-1139728.html

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  7. Hat der cestui que vie act eigentlich einen Geltungsbereich?

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  8. Hat der cestui que vie act eigentlich einen Geltungsbereich?

    Schau, halt in's Gesetz, wenn da keiner drinsteht, ist das Gesetz nach Reichsdeppenlogik ungültig.
    Unsereiner würde sagen, dass der Geltungsbereich des Gesetzes, wenn es von den Briten überhaupt noch angewandt wird (ich trau's ihnen zu), nicht über das Gebiet hinausgeht, auf dem Großbritannien Hoheitsgewalt hat (hauptsächlich Inseln).

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    1. Fürstbischof Knut-Hubert23. März 2017 um 18:31

      Britische Gesetze würden indes sowieso keinen Geltungsbereich benötigen, da diese Monarchie ihrem Wesen nach nicht primär durch ein Territorium definiert wird, sondern durch das uralte Prinzip persönlicher Bindungen. Grob gesagt: Wer durch den Status als Lehensmann oder Untertan an den britischen Monarchen gebunden ist, für den haben die im Namen dieses Monarchen erlassenen Gesetze Gültigkeit. Dem Territorium, das zumindest theoretisch einfach nur die Gesamtheit des Grundbesitzes der Krone darstellt, auf dem dann alle leben dürfen, die in irgendeinerweise in einem persönlichen Unterordnungsverhältnis stehen, kommt dabei eine eher nachgeordnete Rolle zu.

      Diese für Kontinentaleuropäer kurios erscheinende Auffassung spiegelt sich auch in der rechtlichen Stellung des britischen Monarchen: Die Gesetze gelten für den Throninhaber nicht. Wie könnten sie auch? Sie wurden in seinem Namen für jene erlassen, die an ihn gebunden sind, nicht für ihn selbst. Wäre ein Geltungsbereich ausschlaggebend, so würde der Herrscher nicht außerhalb der Gesetze stehen können.

      Aber mach das mal Reichsdeppen klar. Die Vorstellung, dass es unterschiedliche Rechtstraditionen gibt, deren Elemente man nicht einfach gleichsetzen und fröhlich von einem Rechtssystem ins andere übertragen kann, hat deren zierliche kleine Hirnchen ja schon immer so überfordert, dass sie sich vorsichtshalber auf bloßes Wiederholen ihrer Unsinnigkeiten beschränken.

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    2. Ich merke wieder mal, dass ich die besten Leute hier im Blog habe!
      Allerdings vermute ich, dass der anonyme Frager eher was anderes im Sinne hatte.

      "In einem gesetzlichen Notstand durch das Fernbleiben von Menschen zur See und in den immer währenden Kriegen wurde beschlossen, dass nach 7 Jahren verschollene Menschen für tot erklärt wurden, um damit die Hinterlassenschaften jener regeln zu können. Aus dieser ehemaligen Notlage wurde nun der Mißbrauch. Menschen wurden mit ihrer Geburt für verschollen und nach 7 Jahren für tot erklärt, wenn sie nicht innerhalb dieser 7 Jahre ihre Lebendigkeit anzeigen, sich also lebend erklären."

      Quelle: http://www.oppt-infos.com/index.php?p=begriffe_und_definitionen

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    3. Britische Gesetze würden indes sowieso keinen Geltungsbereich benötigen, da diese Monarchie ihrem Wesen nach nicht primär durch ein Territorium definiert wird ...

      Dies und nachfolgende tiefst schürfende Anmerkungen Ihrer Durchlauchtigsten Eminenz zwingt mich zu einem weiteren Ausholen. Das was der gemeine Reichsdepp mit Geltungsbereich meint bezieht sich platterdings immer auf ein geographisches Gebiet - was anderes fällt ihm natürlich nicht ein. Es gibt jdoch auch einen sogenanten subjektiven Geltungsbereich, der danach fragt, wer genau einer Rechtsvorschrift betroffen ist. Liest man jesoch den 'cestui que vie act' von 1666 mit den nötigen Sprach- und Sachkenntnissen sieht man bereits in den ersten Sätzen, dass die Vorschrift nur für Lehensnehmer gilt, die von ihren Lehensherren Lors of Manours Grundstücke zu Lehen bekommen hatten und die nun, warum auch immer zur See gefahren sind, wo sie oftmals nicht zurückkamen. Dem Lehensherren war es nun nicht unmittelbar möglich, das Lehen, das wegen der seemännischen Abwesenheit meist unwirtschaftlich war, an einen anderen Hintersassen weiter zu geben, solange die persönliche Bindung (wie Ihre Durchlauchtigste Eminenz so lehrreich ausführte) nicht gelöst war. Diese Lösung nun gewährte das besagte Gesetz.
      Das Gesetz gilt also nur für denjenigen, der ein Lehen erhalten hat (und das von einem britischen Lord). Ich stelle deshalb fest, dass für einen Angehörigen des germanischen Elends- und Abenteurer-Präkariats (vulgo Reichsdepp) der persönliche Geltungsbereich des 'cestui qui vie acts' von 1666 nicht eröffnet ist.

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    4. Dem Lehensherren war es nun nicht unmittelbar möglich, das Lehen, das wegen der seemännischen Abwesenheit meist unwirtschaftlich war, an einen anderen Hintersassen weiter zu geben, solange die persönliche Bindung (wie Ihre Durchlauchtigste Eminenz so lehrreich ausführte) nicht gelöst war. Diese Lösung nun gewährte das besagte Gesetz.

      "Wie aus einem Notstand in der Gesetzgebung ein Mißbrauch wurde, verdeutlicht die Geschichte der "Cestui que vie- acts", nach denen wir alle für tot erklärt sind, sofern wir uns nicht binnen einer Frist für lebend erklären."...

      https://www.youtube.com/watch?v=2RI5dvXPWeY

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    5. Typischer Reichsdepp! Kein eigener Gedanke, click&paste und yutupp links.

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    6. @ Nieder rheiner

      Wenn alleine schon das setzten eines informativen links ausreicht um als Reichsdepp hingestellt zu werden, hattest Du Dich weiter oben bereits selber als ein solcher geoutet ;-). Als ich sah dass Das Chaos schrieb, also jener der mich seit jüngstem mit seinen Lügen zu belegen versucht, verging es mir mich einzuloggen und als dargestelltes Blogpersonal identifiziertbar zu posten. Ein Anarchist wie meinesgleichen, der Systemisches nur um der Organisierbarkeit willen zu akzeptieren bereit ist und keiner wie auch immer gearteten Herrschaftsordnung in der Welt zugeneigt ist, würde so oder so nicht in die von Dir genannte Kategorie passen.

      @ Das Chaos

      Bildest Dir schon Dein Urteil noch bevor ich überhaupt zu Wort gekommen bin. Man kann einen Youtubelink doch auch ohne vorherige Kommentierung zur Diskussion stellen.
      Selber bevorzuge ich eher eine Reduzierung auf Grundätzliches... Menschen leben. Rechtssubjekte leben nicht. Ausgehend vom Rechtssubjekt der juristischen Person lässt sich auf das Rechtssubjekt der natürlichen Person rückschließen und ausgehend vom Rechtsubjekt der natürlichen Person lässt sich auf menschliches Leben als Träger rückschließen. Es sei denn ein Rechtssystem unterbricht, unterdrückt oder beschneidet den Rückschluss zum lebenden Menschen, soweit dies zutrifft sind seine Rechte für das herrschende System nicht von Relevanz.

      https://www.youtube.com/watch?v=Xj4GKWMQVe0

      Womöglich trüben generationsübergreifende Gewohnheit und an der langen Leine gehaltene Individualrechte den Blick dafür, dass man sich in eine Leibeigenschaft des herrschenden Systems gestellt sieht...

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    7. @MFS
      "Wenn alleine schon das setzten eines informativen links ausreicht um als Reichsdepp hingestellt zu werden..."

      Das hat niemand behauptet. Es geht darum, dass man aus Faulheit und wohl auch Unverständnis meint, statt Argumente zu nennen, einfach kopieren bzw Links setzen zu können.

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    8. @MFS
      Vielleicht bist Du kein Reichsbürger, aber Du benutzt halt deren typische Argumente. Somit kann ich verstehen, dass man Dich in dieser Kategorie verortet. Nimm es doch mal hin, dass der Personalausweis Dich identifiziert. Ich verstehe nicht, was es da zu diskutieren gibt. Er identifiziert Dich nicht "als" irgendwas, außer vielleicht als Bürger der BRD.

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    9. Vielleicht bist Du kein Reichsbürger, aber Du benutzt halt deren typische Argumente. Somit kann ich verstehen, dass man Dich in dieser Kategorie verortet.

      Es geht darum, dass man (das) aus Faulheit und wohl auch Unverständnis meint, statt Argumente zu nennen

      ...So herum könnte es eine treffende Beschreibung sein.

      Er identifiziert Dich nicht "als" irgendwas, außer vielleicht als Bürger der BRD.

      Ja, folglich ist die Definition im BPA eine im Sinne eines Rechtssubjekts.

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    10. "Ja, folglich ist die Definition im BPA eine im Sinne eines Rechtssubjekts."

      Der Perso definiert gar nichts, er identifiziert.

      Dass Du Rechtssubjekt bist, weißt Du auch, ohne auf den Perso zu schauen. Der Perso ändert daran auch nichts.

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    11. In der Frage (im Sinne welchen Rechtssubjektes) ging es aber ausdrücklich um den BPA und für entsprechende Rechtssicherheit hat die Eigentümerin (BRD) Sorge zu tragen. Ich bin kein Rechtssubjekt sondern Träger solcher Funktion, ist dieser Unterschied denn so schwer zu begreifen? Der BPA definiert ein Rechtssubjekt, folglich könnte der Träger (Mensch) z.B. bei einer Ausweiskontrolle nur über diese Funktion identifiziert werden. Auf solch indirektem Wege erfolgt auch der Zuspruch an die Menschenrechte, was auch erklärt warum sie eingeschränkt werden können.

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    12. Man kann einen Youtubelink doch auch ohne vorherige Kommentierung zur Diskussion stellen.

      Man kann es nicht nur, man macht es auch - wenn man Reichsbürger ist.
      Für mich ein untrügliches Zeichen.
      Der vernünftige Mensch formuliert sorgfältig und bedarf in der Regel keines links auf eine Idiotenseite. Allenfalls als Fußnote.
      Nimm Dir ein Beispiel an Ihrer Durchlauchtigsten Eminenz dem gefürsteten Bischof Knut-Hubert! Hast Du den jemals sich auf eine Krücke anderer Ideen sich stützen sehen!
      Anders hingegen Du: unverschämterweise wird oft und öfter ein kommentarloser link vorgesetzt, gewissermaßen sagend: schau Dir's gefälligst an und überleg' Dir, was ich damit sagen wollte. Der link geht oft auf stundenlanges Gewäsch - verlor'ne Lebenszeit!
      Ich will auf dem Deppenportal youtube keine Zwangs-links anschauen, nur damit ich einer ohnehin verschwurbelten Wortbrei folgen kann. Youtube stockt und stürzt ab auf meinem Dateneingabegerät, die Kommentare unterirdisch und die Inhalte (wenigstens die Du verlinkst) lächerlich!

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    13. @ Das Chaos
      Etwas zu thematisieren und in dem Zusammenhang Andere mit Beleidigungen zu belegen ist einfach nur ignorant dummdreist wenn man sich nicht mit deren Ausführungen auseinandersetzt. Darum hatte ich beispielhaft eine Darlegung zum Thema zur Diskussion gestellt. Anstatt Dich mit dieser auseinanderzusetzen bist Du lediglich mittels einer fadenscheinigen Rhetorik ausgewichen.

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