Donnerstag, 31. Oktober 2013

Benjamin Ernst - Ben ermittelt

Benjamin hat hier die Reihe kleiner philosophischer Spielchen fortgesetzt, deren letzte Folge den Titel trug "Alle Kreter sind Lügner". Nennen wir die neue Folge mal "Alle Scientologen sagen die Wahrheit". Heute schrieb er zu der Behauptung vom Honigmann, Jo und Vogt seien Scientologen:

"Scientologen müssen die Wahrheit sagen… Dann fragt doch die beiden persönlich, ob sie es sind oder nicht. Ich habe es gemacht und eine klare Antwort bekommen."

Ben, Du vergisst wieder das wichtigste: Was war denn ihre Antwort?

Gehen wir mal davon aus, ihre Antwort war: "Nein":
Angenommen, die beiden wären keine Scientologen und behaupten auch, keine zu sein. In dem Fall könntest Du ja nicht sicher sein, ob die Aussage wahr ist.

Gehen wir jetzt davon aus, ihre Antwort war: "Ja":
Nur wenn beide Scientologen wären, könntest Du sicher sein, dass die Antwort stimmt. Wenn beide keine Scientologen wären, weisst Du ja nicht, ob ihre Antwort wahr ist

Du müsstest also im Vorhinein wissen, bevor Du die Frage stellst, ob sie Scientologen sind, oder?
Darüber schon mal nachgedacht?

Andere Frage: Dürfen Kreter Scientologen sein? 
Jo und Michael müssten das doch eigentlich wissen, oder ;-)

Aber mal im Ernst: Die beiden glauben zwar jeden Unsinn, solange es nur gegen das "Estabishment" geht, für Scientologen halte ich sie aber nicht. Es gab doch ein Antwort-Video vom Honigmann, wo er es näher erklärt hat. Hatte er da nicht präzisiert, er meinte damit nur, dass beide mal Umgang/Kontakt mit Scientologen hatten? Oder mit Leuten von einer angeblichen Unter-Organisation der Scientologen?

Kommentare:

  1. Was sabbert Klein-Benni da für eine Scheiße? Lügen ist geradezu das Synonym für Scientology.

    a) Lügen ist laut Hubbard ein »Grundprinzip« im scientologischen
    »Aktionszyklus« und gilt als »schöpferische Tätigkeit«, wenn auch auf der
    »niedrigsten Stufe«.

    b) Den Zustand des »Feindes« definierte der Sekten- und Flottenchef Hubbard als Fair Game Order (Freiwildbefehl) in drei Richtlinienbriefen ab 1965 wie eine Ächtung im Mittelalter:»Eine Person, die in den Ethik-Zustand des Feindes zurückgestuft worden ist, gilt als vogelfrei. Man darf ihr das Eigentum wegnehmen, und ihr darf in jeder Weise Schaden zugefügt werden von jedem Scientologen, ohne dass dieser dafür irgendwie zur Rechenschaft gezogen wird. Man darf sie betrügen, verklagen, belügen oder vernichten.« (Hubbard Richtlinie)

    c) »Man darf lügen und betrügen, wenn es nur der Sache dient«, sagt der Ex-Scientologe Norbert Potthoff aus Krefeld.

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  2. Aufgrund des anscheinend stark eingeschränkte "Horrorzont" dieses
    Hr. Bennys, steigt die Plausibilität der Warscheinlichkeit,
    das dieses "Benny" genannte Dingsbums möglicherweise doch
    nicht selber der Scientologischen Dummbatztrachtentruppe angehört.

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  3. Weiter Zitate:

    "Die nächste Sache, die man lernt, ist das Lügen. Es basiert auf den 8 Prinzipien der Existenz, die L. Ron Hubbard erforscht hat. Es ist grundlegend OK zu lügen, wenn diese Lüge einem der 8 Überlebenspunkte Nutzen bringt, was allerdings wider den Verstand ist und die Gedanken kontrolliert."

    "Anweisungen von L. Ron Hubbard oder Annie, oder wer auch immer, die sie gründlich anweisen, wie sie in diesem System agieren, daß mit dem legalen System in Amerika, dem sozialen und medizinischen nichts zu tun hat. Sie werden gründlich im Lügen trainiert."

    (Gespräch Jesse Prince mit Lawrence Wollerheim, 1998)

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